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Der Cavalier King Charles
Spaniel ist ein idealer Familienhund.
Für Kinder ein sanfter, gutmütiger Freund und für jeden Spass zu
haben. Sein edles Äußeres ist ebenso beliebt, wie sein friedfertiges
Wesen. Er macht seinem Namen „Cavalier“ eben alle Ehre.
Er ist kein Schoßhund, sondern
ein aktiver, sich anpassender kleiner Hund. Auch das Zusammenleben
mit anderen Tieren ist für einen Cavalier kein Problem, denn er ist
weder streitsüchtig noch ein Kläffer.
Wegen seiner Geselligkeit ist
er nicht gern alleine, kann es aber mit Ihrer Hilfe und viel Geduld
durchaus lernen, ein paar Stunden auf Sie zu warten. Sie werden dann
mit riesengroßer Freude empfangen, als wären Sie den ganzen Tag weg
gewesen. Was man natürlich auf keinen Fall tun sollte, wer ist schon
gern alleine ?
Es ist ganz egal wer Sie
Zuhause besucht, ob Menschen mit oder ohne Hund, ein Cavalier ist
stets freundlich und zieht sich nach einer herzlichen Begrüßung
diskret zurück. Selbst Besucher, die von Hunden nicht sehr angetan
sind, können seinem Charme kaum widerstehen. Wer kann zu einem
Cavalier King Charles Spaniel schon nein sagen ? :-)
Vor allem für älter Menschen,
die sich einsam fühlen ist ein Cavalier sehr gut geeignet. Er
schenkt ihnen seine ganze Zuneigung und gibt seine Lebensfreude
gern an den Besitzer weiter. Er ist ein angenehmer Begleiter bei
Spaziergängen und der Kontakt zu anderen Menschen ist sehr schnell
hergestellt.
Der Cavalier King Charles
Spaniel ist unkompliziert in der Pflege, sein Fell ist seidig und
sollte einmal am Tag gebürstet und gekämmt werden. Die Ohrenpflege
ist wichtig und das war es auch schon. Baden sollte man einen
Cavalier King Charles Spaniel ca. 2 mal im Jahr, es sei denn er hat
sich beim Spaziergang im Wald einer Hinterlassenschaft gewidmet,
dessen "Duft" er nicht wiederstehen konnte. Bei so einer
Gelegenheiten vergisst auch ein "Cavalier King Charles Spaniel" gern
mal seine königliche Herkunft. :-)))
Zum Hundefrisör darf ein
Cavalier King Charles Spaniel auf keinen Fall, es bleibt alles so
wie es gewachsen ist ! Macht ja auch keinen Sinn, wenn man sich für
einen bestimmten Rassehund entscheidet und dann, weil es
"praktischer" ist, an ihm rumschnippeln lässt.
Etwas zu "essen" braucht er
natürlich auch, die meisten Cavaliere haben einen gesunden Appetit
und sind, was das Futter angeht, nicht sehr wählerisch. Natürlich
sollte auch ein Cavalier nichts von Ihrer Mahlzeit abbekommen, also
"Vorsicht"
vor seinen bestechlichen Blicken. :-)
Mit seinen wunderschönen Augen
kann er ganz schön traurig auf Ihren Teller schauen, lassen Sie sich
von seinem Charme nicht beeindrucken und bleiben Sie standhaft, wenn
Sie können ! :-)
Es sind die vielen
liebenswerten Eigenschaften der Cavaliere, die uns immer wieder
begeistern. Für Menschen die ein wenig Trost brauchen, ist ein
Cavalier King Charles Spaniel die 1.Wahl bei der Suche nach einem
"Kavalier" vom Scheitel bis zu den Pfoten !
Ich
ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor.
Gewiss,
ein wildes Tier ist grausam,
aber
die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen.
Freud,
Sigmund, Mediziner und Psychologe (1856 - 1939) – Österreich
Und
hier noch was...., sozusagen von Hund zu Mensch:
„Liebes Herrchen, liebes Frauchen...“

Millionen Deutsche haben einen
Hund – und damit klare Vorstellung über das Zusammenleben zwischen
Mensch und Tier. Doch wie denken Hunde? Ganz anders, wenn man sie
mal fragen würde! Aber lesen Sie selbst...
Wer hat behauptet, Hunde
mögen Hundefutter?

Das stimmt nicht. Und Sie
wissen es. Nett wie Sie sind, teilen Sie mit uns den Inhalt Ihres
Kühlschranks. Das führt dazu, dass der eine oder andere von uns
leicht vollschlank ist. Und es kann vorkommen, dass Sie auf unser
Gewicht angesprochen werden. Wenn Sie dann wie aus der Pistole
geschossen „Das ist bloß das Winterfell“ antworten, gehören Sie zu
dem von uns bevorzugten Typus des Hundehalters. Sie behandeln uns
wie ebenbürtige Familienmitglieder - auch, was die Wahl der
Nahrungsmittel betrifft. Lassen Sie sich nicht von Pseudoexperten
verunsichern. Einige behaupten ja sogar, der Hund habe keine
Geschmacksnerven. Unsinn! Ich versichere Ihnen, dass wir sehr wohl
wissen, wie gut ein Stück Fleischwurst oder ein Vanilleeis schmeckt.
Ob das mal stimmt? Hunde
dürfen nicht aufs Sofa...
Quatsch! Sie sollten sich in
Ihrem eigenen Interesse eine gelassenere Haltung angewöhnen.
Fortgeschrittene Hundehalter haben längst erkannt, dass das Sofa ein
Platz fürs ganze Rudel ist. Außerdem stärkt das gemeinsame
Fernsehen den Zusammenhalt in der Gruppe. Wir wissen es zu
schätzen, wenn uns der Platz auf dem Sofa überlassen wird und wir
nicht nur auf einem Randplatz geduldet werden. Aber haben Sie keine
Sorge: Wir haben trotzdem noch Respekt vor Ihnen. Ganz ehrlich!
Eine gemeine
Unterstellung: Hunde brauchen Benimm

Stimmt nicht. Etwa wenn Besuch
kommt. Natürlich sind Ihre Freunde auch unsere Freunde –
vorausgesetzt, sie verfügen ihrerseits über die nötigen
Umgangsformen und bringen nicht nur Ihnen etwas mit, sondern haben
auch für uns ein Leckerchen dabei. Nicht verstehen können wir, warum
Sie – nur weil Besuch da ist – uns nach draußen schicken. Sie müssen
sich nicht wundern, wenn wir dann ungehalten reagieren.
Richtig ist, dass das
Herrchen immer voran geht

Nein! Die schönsten Strecken
kennen immer noch wir. Nicht nur Menschen sind Gewohnheitstiere,
sondern auch wir. Sie mögen es vielleicht langweilig finden, jeden
Tag die gleiche Strecke zu gehen. Wir nicht. Schließlich ist das
unser Revier, das wir täglich abschreiten, markieren und gegen
Eindringlinge verteidigen müssen. Jede Hinterlassenschaft eines
Artgenossen ist für uns eine wichtige Nachricht. Einfühlsame
Frauchen und Herrchen überlassen deshalb beim Spaziergang ihrem Hund
die Führung. So mögen wir es gern!
Sind Sie sich da ganz sicher? Hunde
sollen ja gehorchen...
Sitz, Platz, mach Männchen.
Jetzt mal ehrlich: Als sensibler und kultivierter Mensch sind Ihnen
diese herrischen Worte doch ein Gräuel. Also: Unseretwegen müssen
Sie diesen Kasernenton nicht anschlagen. Wir verstehen Sie auch so.
Und in den allermeisten Fällen sind Befehle sowieso völlig
überflüssig. Warum sollten wir an jeder Kreuzung Sitz machen – noch
dazu, wenn der Bürgersteig nass ist? Ja, ich weiß, Sie haben da ein
tolles, neues Hundeerziehungsbuch. Trotzdem: Es gibt KEINEN
vernünftigen Grund, sich in eine Pfütze zu setzen. Es sei denn, hier
soll Macht demonstriert werden. Und das haben Sie ja wohl nicht
nötig. Wir wissen doch, dass Sie der Boss sind. Schließlich bezahlen
Sie die Fleischwurst, das Vanilleeis und, ach ja, das Sofa natürlich
auch...
Das glauben nur Zweibeiner: Hunde
müssen in die Schule

Es vergeht kein Wochenende, an
dem nicht irgendeine Hundeschule in der Zeitung ihre Dienste
anpreist. Neben „Problemhundeerziehung“ wird auch mit der Ausbildung
zum Begleithund geworben. Natürlich „begleiten“ wir Sie gern. Doch
diese wochenlangen Vorbereitungen auf die Begleithundeprüfung sind
nicht als Stress. Vor allem für Sie. Zum ersten Mal in Ihrem Leben
werden Sie öffentlich so richtig abgekanzelt. Sie können nicht mehr
schlafen, weil wir dreißig Zentimeter zu weit rechts laufen, und
fühlen sich als Versager, weil wir vor Aufregung Sitz mit Platz
verwechseln. Hinzu kommt, dass wir den Sinn vieler Übungen nicht
verstehen. Lebenslanges Lernen gut und schön. Aber: Machen Ihnen
solche Übungen wirklich Spaß? Uns nicht.
Liebes Herrchen, liebes
Frauchen,
Sie
sind ein Mensch, der uns Hunde versteht. Lassen Sie sich nicht
beirren! Im Grunde Ihres Herzens sehen Sie die Dinge richtig –
nämlich so wie wir!
Ihr bester Freund
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